Parkhotel Saalwiese
Ein Vier-Sterne-Kurhotel mit einer Website von 2009. Sie wurde einmal aufgefrischt und schickt bis heute jede Buchung ans Portal weiter.
- BrancheHotellerie
- ZielMehr Direktbuchungen
- UmfangStartseite, Zimmer, Angebote, Restaurant, Wellness, Tagungen, Lage, mobile Buchung




Eine eigene Neukonzeption für einen Betrieb, den ich mir ausgedacht habe. Sie zeigt, wie ich an Strategie, Design und Nutzerführung herangehe.


- Gäste buchen direkt im Hotel, nicht über das Portal.
- Der Buchen-Knopf ist auf jedem Bildschirm zu sehen.
- Jedes Zimmer hat einen Preis, statt „Preis auf Anfrage“.
Ausgangslage
Die siebzehn Menüpunkte stehen gleich zweimal auf der Seite: oben im Balken und noch einmal als Knöpfe in der linken Spalte. Das größte Bild ist gerade mal 468 Pixel breit, und die weiße Begrüßung darauf ist auf dem hellen Himmel kaum zu lesen. Rechts drängen sich zehn Siegel in zehn verschiedenen Breiten. Insgesamt stecken fünf Schriftarten in neun Größen auf einer einzigen Seite. Wer auf „Online buchen“ klickt, landet beim Buchungsportal. Bei den Zimmern steht fünfmal „Preis auf Anfrage“, Speisekarte und Wellnesspreise gibt es nur als PDF. Die Telefonnummer findet man erst ganz unten im Fuß. Und auf dem Handy muss man die Seite seitlich hin- und herschieben, weil sie fest auf 980 Pixel Breite gebaut ist.
Ziel
Wer das Hotel schon gefunden hat, soll auch direkt dort buchen – und nicht zurück zum Buchungsportal wechseln. Denn jede Buchung, die dort landet, kostet Provision.
Strategie
Das Menü hat nur noch fünf Punkte: Zimmer, Angebote, Restaurant, Wellness und Lage. Buchen ist kein Menüpunkt mehr, sondern steht fest oben rechts und zusätzlich als Leiste direkt auf dem Bild. Die Startseite beantwortet die Fragen der Gäste der Reihe nach: Wie sieht es hier aus? Was kostet ein Zimmer? Was gibt es sonst noch? Und wo liegt das Hotel?
Lösung
Ganz oben ein großes Bild mit einer Buchungsleiste für Anreise, Abreise und Anzahl der Gäste. Darunter die Zimmer als Karten, jeweils mit Größe, Ausstattung und Preis ab. Bei den Angeboten sieht man sofort, wie lange sie laufen und was sie kosten. Dazu Gästestimmen – bei einem echten Hotel natürlich mit Quelle und Anzahl. Auf dem Handy sitzt die Buchung als feste Leiste am unteren Rand und klappt beim Antippen als Blatt auf.



Ergebnis
Auf der alten Startseite steht fünfmal „Preis auf Anfrage“, aber kein einziger Preis. Die neue zeigt drei Zimmerpreise und drei Angebotspreise, noch bevor jemand klickt. Und der Weg zur Buchung endet jetzt im Haus, nicht mehr beim Buchungspartner. Beides können Sie auf den beiden Seiten selbst nachzählen.
Desktop, Tablet und Handy.



Technische Qualität
- BuchungBuchungsleiste auf dem Desktop, feste Leiste mit Buchungsblatt auf dem Handy
- BilderJedes Bild in zwei Größen, das erste mit Vorrang geladen
- SchriftSchriften vom eigenen Server, Fließtext 17 Pixel, Fokus sichtbar
Auch bei Ihnen können Gäste direkt buchen.
Zeigen Sie mir Ihre Seite – dann schauen wir gemeinsam, wo Ihre Buchungen heute landen.